Liebe arteFakt - ReiseFreundinnen und Freunde,


Benvenuti und Herzlich Willkommen!

Auch im Jahr 2016 wird es Reiseangebote nach Süditalien, nach Apulien, Kalabrien und Sizilien geben; die arteFaktSTUDIENREISEN gehen bereits in ihr Vierzehntes Jahr. Die Erzeuger und Freunde Klaus und Gunther in Sambuca di Sicilia, Anna, Franco, Antonio in Bitonto und Minervino Murge erwarten Sie. Nach Kalabrien fahren wir im Spätsommer; auch Carmela, Angela und Lucia Librandi warten in Vaccarizzo Albanese gespannt darauf, Sie willkommen zu heißen!

Ein Vorgeschmack auf die Reisen: 

Zwei  Kurzfilme über die Studienreise Apulien im Jahr 2010

STUDIENREISE NACH APULIEN Oktober 2010 Teil 1 (Youtube)

STUDIENREISE NACH APULIEN Oktober 2010 Teil 2 (Youtube)


Ein Kurzfilm über die Studienreise Sizilien im Jahr 2010
arteFakt STUDIENREISE nach Sizilien, Mai 2010 (Youtube)



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die arteFAKT Studienreisen 2016

Studien- und Kulturreise nach Kalabrien zur Familie Librandi
12. - 19. Sept. 2016

Herbst-Studienreise nach Westsizilien zu Klaus und Gunther Di Giovanna
24. Sept. - 1. Okt. 2016

.. finden statt!
Über weitere Mitreisende, die mit uns nach Süden fliegen wollen, freuen wir uns!


Flugtechnisches

Auf der Suche nach günstigen Reisezeiten lehne ich mich nach wie vor in erster Linie an die Flugzeiten der TUIfly www.tuifly.com,  der GERMANWINGS  und airberlin an.  Sie  sind neben Ryanair (fliegt u.a. von Frankfurt-Hahn, Düsseldorf-Weeze) die einzigen europäischen Fluglinien, die deutsche Flughäfen, neben Köln und Stuttgart auch München, mit Bari in Apulien und Palermo in Sizilien  im Direktflug (2 Stunden) verbindet. 

 

Freunde

Wie in den Jahren zuvor haben unsere Mittler und Vermittler Franco de VannaAnna Masciale, Antonio Ippolito uns wieder so viele neue Türen in Apulien, nicht nur in der terra di Bari,  geöffnet, dass sich innerhalb von über 10 Jahren ein weites Feld von Bekanntschaften und Freundschaften herausgebildet hat, das wiederum immer wieder neue Kontakte vermittelt, die zum wesentlichen Bestandteil unserer Studienreisen geworden sind.

Neu hinzugekommen sind in den letzten Jahren in Westsizilien die Brüder Gunther und Klaus Di Giovanna, mit deren sach- und ortskundigem Wissen ich die erste Sizilienreise vorbereitet und durchgeführt habe.
In den kalabrischen Bergen haben Conrad Bölicke und ich nicht nur die charmanten Schwestern Carmela, Angela und Lucia Librandi mit ihrer hochmodernen Olivenmühle angetroffen; wir haben auch den Bürgermeister des kleinen Städtchens Vaccarizzo Albanese, Aldo Marino kennen- und schätzen gelernt, der uns in die 500jährige albanische Kultur des Ortes einführte.
In Diamante am tyrrhenischen Meer wohnt Enzo Monaco, der Gründer der Accademia del Peperoncino. I Magnifici del Mezzogiorno heißt das Geschäft, in dem Giuseppe Sarubbi seine PeperoncinoProdukte verkauft.
Gerade dies ist nach wie vor die Essenz dieser Reisen: neben den architektonischen Zeitzeugen die heute dort lebenden Menschen zu treffen, sie kennen zu lernen und das Tor zur mediterranen und vielen noch fast unbekannten Geschichte und Kultur aufzuschließen.

 

Sizilien

In Sizilien kreuzten sich die Handelsstraßen der Griechen, der Punier und Römer, hier stießen Araber und Normannen aufeinander, kämpften Franzosen und Spanier. „Fallen Sie in Sizilien ein, alle anderen haben es schon getan“, lautet ein Slogan aus Palermo. Die größte Mittelmeerinsel verfügt über ein weites Spektrum punischer, griechisch-römischer, normannischer, arabischer, staufischer bis zu barocker und klassizistischer Baukunst. Sie war über Jahrhunderte nicht nur Kornkammer Italiens, sondern ein historischer Schmelz- und Anziehungspunkt verschiedener Rassen, Sprache, Religionen und Kulturen. Und auch die Natur erfreut mit ihrer Vielfalt; schöne Strände und einladende Buchten vervollständigen das Bild eines großartigen Kultur- und Naturraumes.

Wir werden die beiden Brüder Di Giovanna in Sambuca di Sicilia, achtzig Kilometer südlich von Palermo, besuchen und in ihrer Nähe wohnen; im Programm haben wir geführte Besichtigungen der griechischen Tempelstädte Selinunte, Agrigento und Segesta; wir statten ebenso Palermo, Monreale und Cefalù einen Besuch ab. Am letzten Tag geht es zum Monte Erice, nach Trapani und Marsala, die Stadt an der Westküste, die für zweierlei berühmt ist: Giuseppe Garibaldi landete dort mit seinem "Zug der Tausend", um dann den Süden von der bourbonischen Herrschaft zu befreien. Hier landeten auch die Nordafrikaner, um zweihundert Jahre von der Insel Besitz zu nehmen; einhundertvierzig Kilometer von Tunesien entfernt, gibt es hier das beste CousCous auf Sizilien.  Den Historiker Umberto Santino und seine Frau Anna Puglisi werden wir im Antimafia- Dokumentationszentrum Giuseppe Impastato in Palermo zu einem Informationsvortrag besuchen. Am Tag darauf werden wir Corleone besuchen.Wir werden natürlich auch das Städtchen Sambuca di Sicilia, die große Weinkellerei und Olivenölmühle der Di Giovannas www.di-giovanna.com kennenlernen. Wir werden auf großartige Landschaften treffen; Kunst, Geschichte, Essen, Musik werden unsere täglichen Begleiter sein.

 

Kalabrien

Es gibt ein zweites neues Reiseziel: Kalabrien.  Genauer: der Küstenstreifen am Ionischen Meer, wo die sagenumwobene griechische Stadt Sybaris lag.  Wir werden am Meer wohnen und von unserem Strandhotel alle Ausflüge starten.

Als Conrad Bölicke und ich im Dezember vor einigen Jahren in Kalabrien waren, haben wir eine der am besten ausgerüsteten und bestgeführten Olivenmühlen Italiens kennen gelernt; die Schwestern Librandi kümmern sich um die Mühle wie um 50 Hektar Landbesitz, wovon circa Zweidrittel Olivenhaine sind, darunter secolari-Bäume, die mehr als vierhundert Jahre alt sind. Vaccarizzo Albanese , wo die Mühle steht, ist ein Dörfchen, das zu den 19 albanischen Kommunen in den Bergen Kalabriens zählt.

Bürgermeister Aldo Marino hat uns erzählt, dass noch immer, nach über fünfhundert Jahren das spätmittelalterliche Arberesh in Bars und Geschäften gesprochen wird. Man zählt sich zur griechisch-orthodoxen Kirche, kennt kein Zölibat, erkennt jedoch den römisch-katholischen Papst an.

Ganz in der Nähe liegen große Bergmassive wie das Silagebirge oder das Naturschutzgebiet Monte Pollino; wir wollen dorthin Spaziergänge unternehmen, die von örtlichen Führern geleitet werden.
Wir werden den Fußspann des italienischen Stiefels durchschreiten: an der anderen, der tyrrhenischen Küste liegt das Städtchen Diamante, nicht nur berühmt wegen seiner murales, seiner bemalten Hausfassaden; der Ort beherbergt auch die  einzige Accademia del Peperoncino in Italien.  Gründer und Präsident ist Enzo Monaco, dessen Gäste wir sein werden. Einer seiner besten Freunde ist Giuseppe Sarubbi, dessen PeperoncinoLeckerbissen wir kosten.

Wir werden auch die nicht weit entfernt liegende Kreisstadt Cosenza besuchen; sie hat ein Stauferschloss oberhalb der Altstadt und durch  August von Platens  Gedicht  Am Grab des Busento ist sie in die Literaturgeschichte eingegangen.

Die klassische arteFakt-Studienreise nach Apulien 

Wir werden Minervino Murge besuchen und dort einige Tage verbringen. Wir besuchen von dort Venosa und Melfi mit seinem Stauferkastell. Wir werden den Monte Vulture und seine wunderschönen Seen kennen lernen und natürlich der Krone Apuliens, dem Castel del Monte, nur zwanzig Kilometer von Minervino entfernt, unsere ganze Aufmerksamkeit schenken.

Außerdem werden wir 2-3 Tage am Gargano, dem Felssporn im Norden Apuliens, an seiner wunderschönen Küste bei Mattinata nur fünf Meter vom Meer entfernt wohnen. Wir werden Manfredonia, die Stadt Friedrichs Lieblingssohnes Manfreds, und die Vorgängerstadt Siponto kennen lernen. Auf der Hochebene des Gargano werden wir die Foresta Umbra bewandern und die nach Nordosten in das Meer mündenden Städtchen Peschici und Vieste besuchen. Da wir im September/Oktober reisen, wird auch Zeit bleiben,  sich in das herrlich grünblaue Wasser der südlichen Adria zu stürzen.

Wir werden das Historische Zentrum in Bari sehen und natürlich unserem Hl. Nikolaus, Bischof von Myra, der seit 1089 in der Krypta der S. Nicola Kathedrale liegt, einen Besuch abstatten.

Wir werden in zwei Vier-Sterne-Hotels wohnen: im Hotel La Rotonda bei Mattinata und im Hotel La Corte di Opaka nahe Minervino . In Bitonto wohnen wir im altstadtnahen Ex Convento dei Cappuccini. Im Preis enthalten sind 4 Abendessen in Minervino und Bitonto, 2 lokale Führungen und alle Gebühren und Eintrittsgelder.


  •  Der Preis der Studienreise beträgt 940 €
  • Minimale/Maximale Teilnehmerzahl   6/15 Personen

Unser Bus:  Bei kleinen Reisegruppen bis 8 Personen benutzen wir einen Kleinbus vom Typ Ducato oder Transit; es hat sich gezeigt, dass diese schnellen und bequemen Fahrzeuge sich den äußeren Bedingungen wie enge, mit Autos vollgestopfte städtische Strassen, steile Aufstiege in Serpentinen auf dem Gargano, viel besser anpassen als ein großer Reisebus. Hinzu kommt, dass uns der Minibus immer zur Verfügung steht, auch für abendliche Ausflüge.
Bei größeren Gruppen benutzen wir einen 20er Reisebus